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Human Design verstehen
Die Grundbegriffe auf Deutsch, ohne Vorwissen lesbar. Wenn du wissen willst, was für dich gilt, berechne dein Chart kostenlos.
Die fünf Typen
Der Typ beschreibt, wie deine Energie im Alltag arbeitet und wie sie sich am besten einsetzen lässt.
ManifestorDu kannst aus eigenem Antrieb anstoßen, und die Strategie dazu lautet, die Betroffenen vorher zu informieren.GeneratorDeine Energie kommt in Gang, wenn sie auf etwas antworten kann, das dich anspricht.Manifestierender GeneratorBei dir verbindet sich schnelles Handeln mit der Antwort des Körpers, und die Reihenfolge lautet: erst antworten, dann losgehen.ProjektorHuman Design sieht deine Stärke im Erkennen der Energie anderer, und bei großen Weichenstellungen wartest du auf eine Einladung.ReflektorBei dir ist kein Zentrum dauerhaft definiert, und für wichtige Entscheidungen sieht die Strategie einen ganzen Mondzyklus vor.
Die Autoritäten
Die innere Autorität ist in Human Design der Weg, auf dem du Entscheidungen triffst.
Emotionale AutoritätDeine Klarheit wächst über Zeit, und ein ruhiges, stimmiges Gefühl nach der emotionalen Welle ist dein Anhaltspunkt.Sakrale AutoritätDeine Entscheidung richtet sich nach der unmittelbaren Antwort des Bauches auf Fragen, Angebote und Situationen, die dir begegnen.MilzautoritätDie Milz meldet sich im Moment, leise und nur einmal, und darauf richtet sich diese Autorität.Ego-Autorität (Manifestor)Deine Entscheidung richtet sich nach dem, was du wirklich willst, und nicht nach fremden Wünschen und Pflichten.Ego-Autorität (Projektor)Dein Wollen ist die Grundlage deiner Entscheidungen, es gehört aber erst auf Einladung in die Welt und braucht danach Pausen.Selbst-projizierte AutoritätDeine Richtung kann beim Sprechen hörbar werden: vor einem Zuhörer, der nicht rät, oder laut, wenn du allein bist.Keine innere Autorität (mentaler Projektor)Klarheit entsteht im Gespräch mit mehreren Menschen über längere Zeit, wenn du dir beim Sprechen selbst zuhörst.Keine innere Autorität (Mondzyklus)Dir fehlt eine innere Körper-Autorität, und Klarheit entsteht über einen vollen Mondzyklus, im Gespräch und am passenden Ort.
Die zwölf Profile
Das Profil beschreibt die Rolle, in der du dich im Leben zeigst, aus zwei Linien zusammengesetzt.
Profil 1/3: Forscher und MärtyrerDein Profil verbindet das Thema Fundament mit dem Thema Experiment: Neues wird gründlich geprüft und will doch erlebt werden, oft erst durch Versuch und Irrtum.Profil 1/4: Forscher und OpportunistDein Profil verbindet Gründlichkeit mit dem Thema Beziehung: erst die Lage im Ganzen verstehen, sich dann auf Menschen und Chancen einlassen.Profil 2/4: Einsiedler und OpportunistDein Profil verbindet das Bedürfnis nach Rückzug und ein Naturtalent mit dem Wunsch nach Kontakt und Spiegelung durch andere.Profil 2/5: Einsiedler und KetzerDein Profil verbindet Rückzug und ein Naturtalent mit dem Thema, dass andere Erwartungen und Führung in dich hineinlesen.Profil 3/5: Märtyrer und KetzerDein Profil verbindet Lernen durch Ausprobieren mit dem Thema, dass andere Erwartungen und Bilder auf dich richten.Profil 3/6: Märtyrer und RollenvorbildDein Profil verbindet das Mittendrin im Ausprobieren mit dem Blick von oben, und beides reift über drei Lebensphasen.Profil 4/6: Opportunist und RollenvorbildDein Profil verbindet Wärme und Beziehung mit Überblick und höheren Idealen; nach Kränkungen ziehst du dich möglicherweise zum Selbstschutz zurück.Profil 4/1: Opportunist und ForscherDein Profil beschreibt einen festen Weg aus dem Herzen, der ein sicheres Fundament braucht.Profil 5/1: Ketzer und ForscherDein Profil verbindet Führen und Lehren mit gründlicher Vorbereitung, und andere projizieren viel auf dich, während innen die Frage nach festem Boden bleibt.Profil 5/2: Ketzer und EinsiedlerDein Profil verbindet Auftritt und Wirkung nach außen mit dem Bedürfnis nach Rückzug und Zweifeln an der eigenen Rolle.Profil 6/2: Rollenvorbild und EinsiedlerDein Profil verbindet Überblick und hohe Maßstäbe mit dem Bedürfnis nach Rückzug und dem Gerufenwerden.Profil 6/3: Rollenvorbild und MärtyrerDein Profil verbindet Weitblick und hohe Ansprüche mit Abenteuerlust und dem Testen am eigenen Leib.
Die neun Zentren
Die Zentren sind die Energiezentren im Bodygraph. Jedes ist definiert oder offen.
KopfzentrumDein Kopf bringt aus sich heraus Fragen und Ideen hervor, die nicht alle eine Antwort brauchen.Ajna-ZentrumDeine Art zu denken ist festgelegt und beständig, Entscheidungen trifft in der Lehre aber nicht der Verstand.KehlzentrumDeine Art, dich auszudrücken, ist beständig, und wie sie klingt, hängt davon ab, womit deine Kehle verbunden ist.G-ZentrumIdentität und Richtung sind bei dir beständig, auch wenn das Umfeld wechselt.HerzzentrumDein Wille trägt für das, wofür du wirklich stehst, und braucht zwischen den Einsätzen Erholung.SakralzentrumDein Sakral steht für Lebenskraft und Ausdauer, die vor allem zum Zug kommen, wenn du auf etwas antwortest, das dich anspricht.Solarplexus-ZentrumDeine Gefühle kommen in Wellen, und Klarheit entsteht für dich erst über die Zeit.MilzzentrumDeine Milz meldet sich spontan und nur für den Moment, und welches Signal bei dir führt, entscheidet deine Autorität.WurzelzentrumDer Druck entsteht bei dir vor allem von innen.
Die Definition
Die Definition zeigt, ob und wie deine definierten Zentren miteinander verbunden sind.
Keine DefinitionBei dir ist kein Zentrum dauerhaft definiert, und Klarheit entsteht über Menschen, Orte und den Mondzyklus.Einfache DefinitionAlle deine definierten Zentren hängen zusammen: Deine festen Anteile bilden ein zusammenhängendes Ganzes.Einfache SpaltungDeine definierten Zentren bilden zwei getrennte Bereiche, und manche Menschen schließen die Lücke dazwischen für dich.Weite SpaltungZwischen deinen beiden definierten Bereichen reicht kein einzelnes Tor als Brücke, und die beiden Anteile können sich mitunter wie zwei Seiten von dir anfühlen.Dreifache SpaltungDeine definierten Zentren bilden drei getrennte Bereiche, und deine nicht definierten Zentren haben besonders viel Gewicht.Vierfache SpaltungVier getrennte Bereiche, dazwischen Lücken: Jeder Bereich ist fest definiert, doch wo dein Schwerpunkt liegt, wechselt oft mit dem Gegenüber.